Pressemitteilung vom 01.08.2010

Erneute hohe Auszeichnung für Professor Erwin Kuntz

Verleihung des „Ehrenkreuzes I. Klasse für Wissenschaft und Kunst“

 

Ehrenkreuz I. Klasse für Wissenschaft und Kunst
Ehrenkreuz I. Klasse
für Wissenschaft und Kunst

Der Österreichische Bundespräsident hat Herrn Prof. Dr. med. Dr. h.c. Erwin Kuntz, ehem. Langjähriger Chefarzt am Klinikum Wetzlar, für sein herausragendes Lebens­werk als Arzt, Kliniker und Wissenschaftler das „Ehren­kreuz I. Klasse für Wissenschaft und Kunst der Republik Österreich“ verliehen. Diese hohe Auszeichnung wurde ihm von dem Österreichischen Botschafter in Berlin fei­erlich überreicht.

 

In der eingehenden Begründung werden neben seiner 50-jährigen Tätigkeit als Arzt und Kliniker die wissenschaftlichen Arbeiten gewürdigt, die in über 150 Veröffentlichungen verschiedener Art, Lehrbuchbeiträgen, Broschüren und Taschenbüchern sowie von Fortbildungsunterlangen in 5 Sprachen ihren Nieder­schlag gefunden haben. Zwei Monographien wurden beide mit einem angesehe­nen wissenschaftlichen Preis ausgezeichnet. In der Folgezeit kamen von ihm als Mono-Autor 3 Lehrbücher hinzu: „Erkrankungen der Gallenwege und Gallen­blase“, sowie „Praktische Hepatologie“ und die eng­lische Ausgabe von „Hepa­tology. Textbook and Atlas“ mit 936 Seiten, 530 Abbildungen und 321 Tabel­len, inzwischen in der 3. englischen Auflage. Neben seinen verschiedenen humanitären, medizinischen und kulturellen Ehrenämtern während seines Lebens wird vor allem sein großes Engage­ment als Initiator und Gründer sowie als kontinuierlicher Präsi­dent seit nun 23 Jahren des „Medizinisch-Christlichen Hilfswerkes e. V. (1987)“ gewürdigt. Außerdem war Prof. Kuntz Mitgründer, Präsident und Ehrenpräsi­dent der „Deutsch-Indo­nesischen Gesellschaft für Medizin e. V. (1994)“ mit Zielsetzungen im Bereich der indonesischen Fort- oder Weiterbildung von Pfle­gepersonal und Ärzten.

Einen breiten Raum der Begründung nehmen die Verdienste von Prof. Kuntz für die Österreichische Ärzteschaft ein. Während eines Zeit­raumes von über 40 Jahren war er als Seminar- oder Kursleiter sowie wissen­schaftlicher Kongress­leiter bei den i. a. ein-wöchigen deutsch-österreichischen Fortbildungskon­gres­sen tätig, wie in Bad Gastein, Pörtschach, Bad Kleinkirchheim, Grado, Meran, Montecatini u. a.. Darüber hinaus hat er zahlreiche Fortbildungen in österreichi­schen Kliniken oder regionalen Ärzteschaften durchgeführt. Für sein vielfältiges Lebenswerk erhielt Prof. Kuntz etwa 25 nationale und internationale Aus­zeich­nungen. Hier seien besonders erwähnt 8 Ehrenmitgliedschaften und 3 Ehrenprä­sidentschaften von nationalen und internationalen Gesellschaften, die „Ernst von Bergmann-Medaille“ der Bundesärztekammer, die „Ehrendoktorwürde“ (h.c.) der Univ. Debrecen (Ungarn), die „Goldmedaille“ auf dem Internat. Filmfestival für Medizin in Rom, die „Hetenyi-Medaille“ (Ungarn), das „Große Verdienst­kreuz der Bundes­republik Deutschland“, den Halsorden „Commendatore O.M.R.I.“ von Italien, die „Paracelsus-Medaille“ als höchste Auszeichnung der Deutschen Ärzteschaft sowie die „Ehrenbürgerschaft<“ seiner Heimatregion Waldsolms.

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