Position der Humboldt-Gesellschaft

Die Basis der Humboldt-Gesellschaft

Die Humboldt-Gesellschaft, die 1962 gegründet wurde, fühlt sich dem Denken und Handeln von Alexander und Wilhelm von Humboldt, den beiden bedeutenden Gelehrten ihrer Zeit, verpflichtet. Beide Brüder vertraten die geistes- und naturwissenschaftlichen Disziplinen in einmaliger Symbiose weit hinausgehend über fachliche Grenzen. So verkörpern sie das Bewahren und Weiterentwickeln einer ganzheitlichen, humanistischen Weltsicht – von der Retro­spektive zur Prospektive. Ihre universelle Herangehensweise und ihr kreativer Forschergeist, der sich durch eine außergewöhnliche Vielfalt auszeichnete, waren und sind vorbildlich und noch heute Grundlage für die Wissenschaft.

Die Humboldt-Gesellschaft ist frei von religiösen und politischen Bindungen oder Tendenzen. Sie vertritt die Prinzipien der Toleranz und Demokratie.

Die Ziele der Humboldt-Gesellschaft

Es ist das Ziel der Humboldt-Gesellschaft, die Interdisziplinarität, ausgehend von den Idealen und Vorgehensweisen der Brüder Humboldt, weiter zu entwickeln und zu vermitteln. Die Humboldt-Gesellschaft will das Erbe von Alexander und Wilhelm von Humboldt erschließen und einem breiten Interessentenkreis zugänglich machen:

Zur Verwirklichung dieser Ziele steht die Humboldt-Gesellschaft allen an Wissenschaft, Kunst und Bildung Interessierten offen. Sie strebt ihre Ziele an durch Vorträge, Seminare, Bildungsreisen und Exkursionen, künstlerische Veranstaltungen, Veröffentlichungen, lokale Gesprächskreise, Forschungsprojekte, Übernahme von Patenschaften sowie das Auftreten in Schulen. Die Humboldt-Gesellschaft bietet Interessenten die Möglichkeit, sich selbst zu präsentieren. Die Humboldt-Gesellschaft steht zum Zweck der Bündelung von Kräften anderen Institutionen, Gesellschaften und Vereinigungen zu Kooperationen und Assoziationen offen.

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